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Wirtschaftskrise
25.10.2009

Wirtschaftskrise

Die Wirtschaftskrise macht auch vor uns nicht Halt. Die Spenden gehen zurück und doch müssen wir nirgendwo ein Projekt kürzen. Alle Waisenkinder können dort in ihrer sicheren Umgebung bleiben und werden weiterhin auch satt werden und zur Schule gehen. Und doch wollen wir hiermit nicht stehen bleiben, sondern weiter nach vorne gehen. Denn Tausende von Kindern wissen nicht, wohin sie gehen können. Sie werden jetzt sicher sagen: „Ist ja alles toll, was Ihr da macht, aber mehr kann ich momentan nicht tun.“ „Das, was Sie tun, liebe Partner, ist sehr bewundernswert und ich danke jedem Einzelnen von Ihnen!“ Doch hatte ich heute eine Idee, oder besser gesagt, ein alter Gedanke kam mir wieder in den Sinn. Es gäbe einen Weg, uns auch weiterhin zu helfen, ohne, dass Ihnen zusätzlich Geld in Ihrer Haushaltskasse fehlt. Wie wäre es, wenn Sie zwei Mahlzeiten fasten! Ich habe heute damit angefangen! Den Gegenwert, den ich nicht für Lebensmittel ausgebe, lege ich in ein Sparschwein. Und ich erzähle Ihnen noch etwas ganz persönliches: „Es hilft mir zu verstehen, ja ich spüre, wie sich ein Mensch fühlt, der nichts zu essen und auch keinen Zugang zur Nahrung hat. Mir ist der Weg zur Speisekammer und zum Kühlschrank immer offen, wenn ich es nicht mehr aushalte.“ Machen Sie doch mit! Und ich gehe noch einen Schritt weiter: Lassen Sie uns gemeinsam Fasten! Lassen Sie uns das jeden Freitag tun! Sie und ich gemeinsam! Wir legen Geld zur Seite und fühlen uns verbunden mit denen, die nichts haben und selbst nach einem “Vater Unser, Gib uns unser täglich Brot heute“, doch mit schmerzendem Bauch zu Bett gehen. Machen Sie mit, es verbindet: Im Geben, im Hungern, im Beten!

Worauf Sie achten sollten, wenn Sie fasten !!